
Der Immobilienverband Deutschland (IVD) Berlin-Brandenburg hat in seinem aktuellen Immobilienpreisservice eine signifikante Preisabweichung zwischen vermieteten und unvermieteten Eigentumswohnungen in Berlin festgestellt. Demnach sind vermietete Wohnungen durchschnittlich 25 Prozent günstiger als freie Objekte. In der Bezirksgruppe Nord, zu der Pankow, Reinickendorf, Wedding und Weißensee zählen, beträgt der Preisunterschied sogar 30 Prozent. In Spandau sowie in der Bezirksgruppe Ost mit Hellersdorf, Hohenschönhausen, Lichtenberg und Marzahn liegt die Differenz bei 17 Prozent.
Für Investoren bieten sich insbesondere in Stadtteilen wie Wedding und Lichtenberg attraktive Möglichkeiten. Hier belaufen sich die Preise für vermietete Eigentumswohnungen durchschnittlich auf 2.770 Euro pro Quadratmeter, während der Berliner Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen bei 4.810 Euro pro Quadratmeter liegt. Kerstin Huth, Vorstandsvorsitzende des IVD Berlin-Brandenburg, empfiehlt den Kauf vermieteter Wohnungen als Kapitalanlage, sofern die Miethöhe angemessen ist, und rät, sich von professionellen Maklern begleiten zu lassen. Diese Preisunterschiede eröffnen insbesondere für Kapitalanleger interessante Einstiegsmöglichkeiten in den Berliner Immobilienmarkt.
Quelle: https://ivd.net/ivd-berlin-brandenburg/berlin-kaufpreise-fuer-vermietete-wohnungen/
